Vietnam - 4 Wochen - 8 Städte

Malerische Buchten, riesige Höhlen, eine Zugfahrt mit traumhaftem Panorama, rote Sanddünen und vieles, vieles mehr.



Vietnam kann man perfekt mit den umliegenden Ländern verbinden. Für uns war es nach Kambodscha das letzte Land unserer Südostasien-Reise. Wir haben vier spannende Wochen in Vietnam verbracht und teilen mit euch unsere schönsten Momente. Eine ausführliche Kostenaufstellung für Vietnam findet ihr am Ende von diesem Bericht.


Einreise

Mit dem Bus sind wir von Sihanoukville (Kambodscha) über die Grenze nach Ho Chi Minh gefahren. Bei einem Aufenthalt von bis zu 15 Tagen dürfen deutsche Staatsbürger ohne Visum nach Vietnam einreisen. Nachdem wir geplant hatten dort vier Wochen zu verbringen haben wir uns in einem Reisebüro in Kambodscha für je 45 $ ein Visum ausstellen lassen. Alles was ihr sonst zum Thema Einreise wissen müsst findet ihr auf der Seite vom Auswärtigen Amt. 


Solltet ihr auch über Land einreisen lohnt es sich wie immer die Preise für die Bustickets zu vergleichen. Unser Transfer hat pro Person 21 $ gekostet was ziemlich günstig war. Einen Haken hatte die Sache allerdings... Als wir nachts in Phnom Penh ankamen wo wir eigentlich nur in einen anderen Bus umsteigen sollten, wurde uns mit Händen und Füßen deutlich gemacht wir sollen doch bitte zu fünft (mit Gepäck) in ein TukTuk steigen. Mit diesem wurden wir zu einer Art Scheune gebracht wo uns Decken und Kissen auf den Boden gelegt wurden und wir dort wohl oder übel die Nacht verbringen mussten.  Zu allem Überfluss wurden wir dort noch eingesperrt und saßen für die nächsten Stunden fest.


Frühs um sechs kam statt dem Schlafbus ein normaler Bus der uns dann endlich über die Grenze nach Ho Chi Minh gebracht hat. Die Einreise verlief relativ unspektakulär. Wir mussten auf der Seite von Kambodscha mit all unserem Gepäck aussteigen, durch die Kontrolle und auf der anderen Seite in Vietnam wieder einsteigen.​Nach 17 Stunden Anreise konnte das Abenteuer Vietnam eeeendlich starten!​​




Reiseroute von Süd nach Nord

Vietnam ist ziemlich schmal und langgezogen deshalb gibt es eigentlich bezüglich der Route nur zwei Varianten: von unten nach oben oder eben andersrum. Nachdem wir unseren Trip in Ho Chi Minh starteten sind wir von Süden nach Norden gereist.​ Die einzelnen Städte liegen teilweise recht weit auseinander und da wir uns ausschließlich mit Bussen fortbewegt haben, sind wir meistens nachts gefahren. So konnten wir uns eine Übernachtung sparen und haben die Zeit gleich sinnvoll genutzt. ​Im Nachhinein würden wir in der ein oder anderen Stadt eine Nacht mehr bzw. weniger einplanen. Deshalb haben wir euch im Anschluss die für uns perfekte Route aufgezeigt. Die restlichen Nächte gingen für An- und Abreise bzw. Nachtfahrten drauf.



Route 4 Wochen Anzahl Übernachtungen

Ho Chi Minh 3

Mekong Delta 2

Mui Ne 2

Hoi An 3

Phong Nha 2

Hanoi 2

Sapa 3

Cat Ba / Halong Bucht 4



Busfahren in Vietnam

Wie schon erwähnt haben wir das ganze Land per Bus bereist. Meistens werden zwischen den einzelnen Städten Schlafbusse eingesetzt, die relativ komfortabel sind. Die Sitze sind zwar für die etwas kleineren Vietnamesen gemacht aber sonst echt ok. Mit Futa haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Hier wird man bis vor die Haustüre (Hostel, Hotel) gebracht und es ist alles relativ gut durchorganisiert.​


Für alle Busfahrer gilt jedoch: je schneller, desto besser. Es wird in den unmöglichsten Kurven überholt und alle 30 Sekunden lang und ausgiebig gehupt. Bei den Schlafbussen sind immer zwei Sitze übereinander und wir haben uns unten irgendwie immer sicherer gefühlt.​Nicht selten kam es vor, dass die Busse überbucht waren und der Busfahrer durchgelaufen ist um Leute zu suchen die am Boden liegen wollen. Außerdem konnte man sich glücklich schätzen wenn man einen Sitz mit funktionierendem Anschnallgurt hatte. Zum Glück kamen wir immer sicher ans Ziel auch wenn es uns manchmal Angst und Bange war.




Ho Chi Minh

Völlige Reizüberflutung, laut, heiß und bunt; Das war unser erster Eindruck von Ho Chi Minh (auch Saigon genannt). Noch nie haben wir so viele Roller auf den Straßen gesehen, wie hier.​

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Mekong Delta

Von Saigon ging es mit dem Bus nach Can Tho. Dort haben wir zwei Nächte verbracht und eine private Tagestour ganz ohne Kaffeefahrt-Feeling ins Mekong Delta gemacht.​

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Mui Ne

Das schöne Fischerörtchen Mui Ne ist vor allem wegen der weißen und roten Sanddünen bekannt und außerdem DER Hotspot für Kitesurfer.​

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Hoi An

Die für uns schönste Stadt in ganz Vietnam. Speziell am Abend hat uns Hoi An mit den vielen, bunten Lampions, den Märkten und schönen, gelben Häusern einfach ​nur umgehauen.​

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Phong Nha

Schon die Anreise mit dem Zug über den Wolkenpass war landschaftlich der Knaller. In Phong Nha erwarten euch riesige Höhlen, Flüsse und atemberaubende Landschaften. Mit dem Roller haben wir das ganze Gebiet auf eigene Faust erkundet und so einiges entdecken können.​

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Hanoi

Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und auch wenn man kein Großstadtfan ist sollte man zumindest einen kurzen Stop dort einlegen. Hier haben wir ein total verrücktes Kaffee entdeckt und waren in der Train-Street wo mehrmals am Tag ein Zug mitten durchs Wohnviertel fährt.​

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Sapa

Grüne Reisfelder soweit das Auge reicht, bunte Märkte und ethnische Minderheiten in traditionellen Gewändern - das erwartet euch im Norden von Vietnam.

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Cat Ba/Halong Bucht

Die letzten Tage unserer Reise durch Vietnam haben wir in Cat Ba verbracht. Von hier kann man traumhafte Touren in die berühmte Halong Bucht machen und das ganz ohne Massentourismus. Wir sind komplett alleine zwischen den gigantischen Kalksteinfelsen geschwommen und haben mit dem Kajak verlassene Strände entdeckt.

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