Singapur in 3 Tagen

Singapur bietet sich perfekt als Stopover an, um anschließend weiter nach Malaysia, Indonesien, Australien oder auch Neuseeland zu reisen. Wir waren dort Ende Januar im Anschluss an Neuseeland und Sydney und zeigen euch was wir in drei Tagen alles erlebt haben. Was uns der Trip in die Metropole gekostet hat, seht ihr am Ende dieses Beitrags.


Fortbewegung

Direkt am Flughafen haben wir uns für drei Tage die Travel Card Singapore Plus geholt. Das hat uns pro Person ganze 38 SGD gekostet. Wir konnten zwar für drei Tage alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und hätten in einigen Restaurants Ermäßigungen erhalten (was wir nicht genutzt haben) aber wir fanden es im Nachhinein trotzdem ganz schön teuer.

Singapur hat eines der modernsten U-Bahnnetze der Welt und man kommt somit schnell durch die ganze Stadt. Unsere Unterkunft lag leider nicht in der Nähe einer Station, deshalb haben wir uns für Busfahren entschieden. Im Bus könnt ihr auch direkt mit Bargeld zahlen, allerdings solltet ihr es passend haben da der Busfahrer kein Wechselgeld gibt.


Marina Bay Sands

Das 2010 erbaute Hotel ist wohl das Wahrzeichen der Stadt. Vom Outdoor Theater vor dem Esplanade Shopping Center hat man einen gigantischen Blick auf die Skyline und das berühmte Marina Bay Sands. Auf dem Dach des Hotels befindet sich der größte Infinty Pool der Welt der allerdings nur für Hotelgäste bestimmt ist.

Das Hotel bietet jeden Abend um 20:00 und 21:30 Uhr eine Lichtershow. Vom Hafen aus hat man einen tollen Blick und wenn man sich schon keine Übernachtung im Hotel leisten kann sollte man sich zumindest das nicht entgehen lassen:-)


Helix Bridge

Vom Marina Bay Sands ist es nur noch ein Katzensprung zur Helix Bridge. Die Brücke sieht aus wie eine riesige Spirale was am Tag allerdings relativ unspektakulär aussieht. Deshalb raten wir euch dort erst am Abend vorbeizuschauen wenn die LED-Beleuchtung eingeschaltet ist. Von den vier Aussichtsplattformen hat man aber auch am Tag einen tollen Panoramablick.






Little India

Am dritten Tag sind wir mit der U-Bahn nach Little India gefahren. Hier erlebt man mit Abstand den größten Kontrast zu der sonst so edel und modern wirkenden Stadt. Man hat das Gefühl wie in eine andere Welt einzutauchen. Zuerst sind wir durch die Serangoon Road geschlendert und haben die vielen kunterbunten Häuser bestaunt. Von dort kommt man perfekt zu allen anderen Stops im Viertel. Am Ende der Straße befindet sich der Sri Srinivasa Perumal Tempel. Besonders von außen ist dieser mit seinem pyramidenförmigen, blauen Eingang und den vielen Statuen sehr beeindruckend.


Anschließend haben wir uns noch den Sri Veeramakaliamman Tempel angeschaut.  Bevor man den Tempel betritt muss man seine Schuhe ausziehen und falls man zu leicht bekleidet ist (Schultern und Knie frei) bekommt man noch ein Tuch zum umhängen. Zum ersten Mal haben wir hier eine Zeremonie vom indischen Hinduismus miterlebt und das war wirklich etwas ganz Besonderes. Es ist zwar erlaubt Fotos zu knipsen allerdings fühlt man sich trotzdem etwas eigenartig dabei.



Gardens by the Bay

Unser letztes Ziel war der Park Gardens by the Bay. Die Hauptattraktion dort sind die Supertrees. Die Konstruktionen aus Stahl und Beton sind Mammutbäumen nachempfunden und haben uns sofort an den Film Avatar erinnert.


Jeden Abend findet hier zweimal (19:45 & 20:45) eine beeindruckende Lichtershow  statt. In 22 m Höhe wurde außerdem eine Art Baumwipfelpfad installiert. Dieser ist von 9-21 Uhr geöffnet und kostet 8 SGD. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht über die futuristische Parklandschaft. Wir konnten leider nicht mehr nach oben da das Wetter zu schlecht war. Auch wenn dieser Ort extrem touristisch ist zählt er zu den absoluten Highlights unserer Singapur Reise weil die Atmosphäre speziell bei Nacht einfach wie im Märchen ist.


​Ganz in der Nähe befinden sich noch die etwas kleineren Silver Trees. Die Bäume sind zwar nicht ganz so spektakulär aber man hat von dort einen tollen Blick auf das beleuchtete Marina Bay Sands Hotel.



Hawker Center

Bevor wir nach Singapur geflogen sind haben wir schonmal recherchiert wo man lecker und günstig Essen kann. Wir lieben Streetfood und versuchen Restaurants weitestgehend zu vermeiden. Zum Glück gibt es die Hawker Center, die in der ganzen Stadt zu finden sind! Das sind halboffene, überdachte Gebäude, die eine große Anzahl Garküchen beherbergen. Hier gibt es alles was die asiatische Küche zu bieten hat und das zu super günstigen Preisen. Wir waren an unserem zweiten Tag zum Abendessen im Lau Pa Sat, das befindet sich im Bankenviertel, ist umgeben von Wolkenkratzern und ist auch das bekannteste Foodcourt der Stadt. Das Gebäude sieht aus wie ein alter Bahnhof und ist ein ziemlicher Kontrast zu all den modernen Gebäuden die es umgeben.

Fazit

Singapur ist eine der vielfältigsten und vor allem saubersten Städte in denen wir je waren. Im Nachhinein hätten wir noch eine Nacht drangehängt um z. B. zum Strand von Sentosa zu fahren, da wir durch An- und Abreise quasi nur zwei volle Tage hatten. Preistechnisch haben wir uns etwas verkalkuliert allerdings zu unsren Gunsten da wir mit viel mehr gerechnet haben.




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