Reiseplanung Israel

Das vielseitige Land Israel muss man einfach gesehen haben und uns hat es von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Wir starteten in der modernen Metropole Tel Aviv. Anschließend ging es zum Mizpe Ramon Crater und von dort zum Red Canyon. Danach fuhren wir in die Wüste, erkundeten die Festungsanlage Masada und liesen uns im Toten Meer treiben. Am Ende erreichten wir die beeindruckende Stadt Jerusalem. Alle Infos zu unserem Roadtrip findet ihr im Israel Reiseblog.


Route

Einreise & Ausreise

Für die Einreise als deutscher Staatsbürger braucht man nur einen gültigen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist. Ein Visum wird erst bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten benötigt. Bei der Einreise nach Israel bekommt man eine blaue Einreisekarte. Diese wird spätestens wieder bei der Ausreise gebraucht. Aufgrund der Befragungen bei der Ein- und auch Ausreise sollte man hierfür mindestens drei Stunden einplanen. Wichtig ist es, für die Fragen alle Buchungsbestätigungen parat zu haben. Häufige Fragen sind z. B. ob man seinen Koffer selbst gepackt hat, ob man sein Notebook die ganze Zeit bei sich hatte, der Grund der Einreise nach Israel, ob man einen Partner hat und wenn ja seit wann. In unserem Fall waren die Beamten alle sehr freundlich und das ganze dient letztendlich nur der eigenen Sicherheit.


Flüge

Der größte Flughafen Israels ist Ben Gurion in Tel-Aviv. Viele große deutsche Fluggesellschaften wie z.B. Lufthansa bieten Direktflüge nach Tel-Aviv an. Unsere Flüge von Frankfurt nach Tel Aviv haben 200 Euro pro Person gekostet. Es geht jedoch auch wesentlich günstiger mit einer Billig-Airline. Diese fliegen aber meist nach Eilat im Süden und das hat bei uns von der Route nicht gepasst. Von Frankfurt aus dauert ein Flug nach Tel-Aviv etwa 3 Stunden 45 Minuten.


Sicherheit

Mit dem Thema Sicherheit in Israel wird vermutlich Jeder konfrontiert, der sich für das Land entscheidet. Als wir im Freundes- und Familienkreis verkündeten, dass wir nach Israel fliegen, mussten wir uns auch etliche negative Anmerkungen anhören. Das liegt aber vor allem daran, dass das Land bei uns in den Medien nur negative Schlagzeilen macht. Wir können wirklich mit voller Überzeugung behaupten, dass Israel ein sicheres Reiseziel ist und haben uns zu keiner Sekunden unsicher gefühlt. Natürlich sollte man sich auf der Seite des Auswärtigen Amt ausführlich über die aktuelle Lage informieren und die Grenzgebiete zu Syrien, Libanon und auch den Gazastreifen meiden. Bei der Planung der Route mit einem Mietwagen muss man außerdem beachten, dass einige Gegenden oft mit dem Auto nicht befahren werden dürfen. Am besten ist es, dies direkt bei der Übergabe abzuklären.


Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit hängt davon ab, in welcher Region man unterwegs ist bzw. was genau man vor hat. Für einen Badeurlaub sind die besten Monate Juni bis September An den Küsten gibt es kaum Regen und das Wasser ist schön warm. Allerdings wird es im Juli und August auch richtig heiß und die Luftfeuchtigkeit ist auch sehr hoch. Noch dazu sind zu der Zeit die meisten Touristen im Land und es ist auch etwas teurer. Dafür ist es im Landesinneren meist regenreicher und kühler. Für einen Aktivurlaub sind die Monate April, Mai un Oktober am geeignetsten. Grundsätzlich kann man Israel aber das ganze Jahr über bereisen. Selbst in den Wintermonaten wird es nicht wirklich kalt. Wir waren Anfang November und hatten noch angenehme 25 Grad und keinen Regen.


Währung in Israel

Die Währung in Israel ist der Israelische Schekel. Ein Schekel sind 100 Agurot und es gibt sowohl Banknoten als auch Münzen. Aktuell (Stand: Juli 2020) bekommt man für 1 € rund 3,96 ILS. Wir empfehlen erst vor Ort Euro in Schekel zu tauschen oder direkt in Israel am Flughafen bzw. in den Städten beim ATM Geld abzuheben. In Deutschland bekommt man bei der Bank einen deutlich schlechteren Wechselkurs. Den besten Kurs von Euro in Schekel gibt es bei den offiziellen Wechselstuben in den Städten. In vielen Hotels und oftmals auch in größeren Geschäften wird teilweise sogar Euro oder Dollar angenommen. Das bargeldlose Zahlen ist auch in Israel schon weit verbreitet. Am Flughafen, in den Hotels, bei Mietwagenfirmen, in Supermärkten und in den größeren Geschäften kann man mit Kreditkarte zahlen.


Transport und Mietwagen

Israel verfügt über ein ausgezeichnet ausgebautes Schienen- und Straßennetz. Wenn man vor hat eine Rundreise zu machen, empfiehlt sich ein Mietwagen. Das Autofahren in Israel ist wirklich einfach und die Straßen sind zudem super ausgebaut. Ein Auto bekommt man bereits für 20 € am Tag, je nach Modell und Versicherung. Wir haben ca. 100 € für sechs Tage bezahlt und hatten einen normalen Kleinwagen. Angemietet haben wir den Wagen in Tel Aviv und ihn in Jerusalem wieder zurückgegeben. Wobei wir empfehlen, sich in den beiden Städten ohne Auto fortzubewegen, da die Parksituation sowohl in Tel Aviv als auch in Jerusalem echt katastrophal ist. Wir haben quasi nach unserem Tel Aviv Aufenthalt das Auto abgeholt und es bevor wir Jerusalem erkundet haben wieder abgegeben. So spart man sich auch direkt einige Tage für den Mietwagen. In beiden Städten kann man sich super zu Fuß fortbewegen und von Jerusalem sind wir am Ende mit dem Zug wieder nach Tel Aviv zum Flughafen gefahren. Das variiert natürlich je nach Reiseroute. Einmal sind wir auch mit dem Bus gefahren und zwar von Jerusalem nach Bethlehem. Ganz wichtig ist es bei der Fahrt den Reisepass mitzuführen, man wird nämlich im Bus kontrolliert. Viele Mietwagenfirmen verbieten sogar Fahrten nach Palästina, unter Anderem eben auch nach Bethlehem.


Sabbat in Israel

Was für die Christen der Sonntag ist, ist für die Juden der Sabbat. Es ist der Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Dieser Tag verläuft in Israel daher anders als die restlichen sechs Wochentage, das sollte man beim Reisen unbedingt berücksichtigen. Der siebente Tag der Woche beginnt eigentlich schon am Freitag und nicht, wie man beim Sabbat vermuten sollte, erst am Samstag. Der Sabbat wird vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag begangen. Wobei jeder Jude die Regeln unterschiedlich streng befolgt. Besonders streng halten sich Ultraorthodoxe Juden an die Sabbatgebote und verrichten am Sabbat auch keine Tätigkeiten. Autofahren, das Licht anmachen oder jegliche Hausarbeit sind dann Tabu. Am Freitagnachmittag gegen 13:00 Uhr schließen die Geschäfte und Märkte und die Cafés und Bars füllen sich. Der Samstag ist dann tagsüber der Ruhetag in Israel. Zertifizierte, koschere Lokale haben am Sabbat geschlossen. Außerdem fahren auch keine öffentlichen Verkehrsmittel. Diese stellen am Freitag Nachmittag den Betrieb ein und fahren erst wieder am Samstag, wenn es dunkel ist.


Kosten

Israel hat noch immer den Ruf, ein sehr teures Reiseland zu sein. Das stimmt jedoch nur teilweise: Alkohol zum Beispiel ist sehr teuer, dafür ist beispielsweise der öffentliche Verkehr sogar günstiger als in Deutschland. Übernachtungen gibt es von Hostel, Apartment, Hotelzimmer bis zum Zelt eigentlich alles. Natürlich kann das Land nicht mit den billigen Backpacking-Zielen in Südostasien mithalten. Wenn man aber z. B. gelegentlich selbst kocht und auf einen gewissen Luxus verzichtet, kann man trotzdem einen einigermaßen günstigen Urlaub machen. Viele der Sehenswürdigkeiten sind außerdem sogar kostenlos. Pro Person haben wir für zehn Tage mit allem drum und dran ca. 950 Euro ausgegeben.  Zu zweit kommt man natürlich meist etwas günstiger weg.


KOSTEN


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