• Daniela

Neuseeland: Highlights der Südinsel

Nach sechs atemberaubenden Wochen auf der Nordinsel, warteten sechs weitere Wochen vollgepackt mit jeder Menge Abenteuer auf der Südinsel. Auch hier wollen wir euch unsere Highlights nicht vorenthalten und haben unsere Route kompakt zusammengefasst.


Unsere Route - Teil 1



Marlborough District

Die größte Weinregion des Landes liegt an der Spitze der Südinsel und aufgrund der atemberaubenden Lage und der wunderschönen Aussichten gehörte sie zu unseren absoluten Favoriten der Südinsel.


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Picton

Nach 3,5 Stunden kamen wir mit der Fähre in Picton an und konnten es kaum erwarten wieder auf Erkundungstour zu gehen.


Queen Charlotte Drive

Los ging es mit dem malerischen 35 km langen Queen Charlotte Drive welcher entlang der Küste von Picton nach Havelock führt. Unterwegs gibt es jede Menge Aussichtspunkte mit großartigen Ausblicken auf das Fjordland.


Onahau Hilltop Lookout

Einer der schönsten Aussichtspunkte auf dem 72 km langen Küstenwanderweg, dem Queen Charlotte Track, ist der Onahau Lookout. Während es 860 Höhenmeter zu überwinden gilt, wird man immer wieder mit grandiosen Ausblicken über die Fjorde der Marlborough Sounds belohnt und oben angekommen hat man eine 360 Grad Panorama Sicht.

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Nelson Tasman

Die Region Nelson Tasman ist vor allem bekannt für die goldenen Sandstrände aber auch für die schroffen Berge. In dem Gebiet haben sich außerdem zahlreiche Künstler niedergelassen und bieten ihre handgefertigten Werke zum Kauf an.


Cable Bay Walkway

In der Cable Bay wurde 1876 das erste Überseekabel von Australien nach Neuseeland verlegt. Bis auf 350 Meter geht es steil Hügel rauf, vorbei an grasenden Schafen und Ziegen. Der Aufstieg hat es wirklich in sich, was wir von unten niemals gedacht hätten aber auf dem Gipfel angekommen wartet ein traumhaftes Panorama mit Blick auf die Bucht und die unendliche Weite des Ozeans.


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Ganz in der Nähe gibt es direkt am Strand einen schönen kleinen Campingplatz, das McKee Memorial Reserve.


Able Tasman Coast Track

Der 51 km lange Wanderweg führt von Marahau bis zur Wainui Bay im Norden des Abel Tasman National Parks und ist einer der Great Walks Neuseelands. Man wandert entlang unzähliger Buchten mit goldenen Sandstränden und kann sich im kristallklarem Wasser immer wieder abkühlen. Für den gesamten Wanderweg sollte man mindestens drei Tagen einplanen, wobei wir uns entschieden in einer Tageswanderung nur den nördlichen Teil zu gehen. Unser Endziel war der Separation Point mit traumhaftem Blick aufs Meer, ein weiteres Highlight war die Anapai Bay, wo wir uns sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg eine Abkühlung gönnten.



Wharariki Beach

Der Wharariki Beach ist der wohl schönste Strand Neuseelands und zählt sogar zu den schönsten der Welt. Vor allem die Einsamkeit dort oben am äußersten Zipfel der Südinsel hat diesen Ort für uns zu etwas ganz besonderem gemacht. Der Strand liegt etwa 6 km westlich von Puponga, welche die letzte Siedlung der Golden Bay ist. Parken kann man auf dem Parkplatz des Archway Café und von dort führt ein ausgeschilderter Weg in etwa 20 Minuten direkt zum Strand.



Campingplätze in der Umgebung

Riverside Holiday Park Murchison, Totaranui Campground, Golden Bay Holiday Park


West Coast

Nur 31.000 Menschen leben in der 600 km langen West Coast Region. Es warten jede Menge Highlights darauf erkundet zu werden und die Great Coast Road zwischen Westport und Greymouth wurde sogar als eine der Top 10 Küstenstraßen der Welt ausgezeichnet.


Pancake Rocks

Unser erster Stopp an der Westküste waren die Pancake Rocks, die Felsformationen aus Steinschichten sehen aus wie gestapelte Pancakes und erhielten dadurch ihren Namen. Über einen etwa 20 minütigen Rundweg kommt man vom Visitor Center zu den Pancake Rocks.


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Franz Josef Glacier

Der Gletscher befindet sich etwa 5 Kilometer außerhalb vom gleichnamigen Ort. Vom Parkplatz gelangt man in etwa 20 Minuten zu einer Aussichtsplattform. Wer noch näher ran möchte, kann eine Eiswanderung oder einen Helikopterflug buchen. Wir entschieden uns für die kleine Wanderung, müssen jedoch sagen, dass wir etwas enttäuscht waren. Das liegt aber vor allem daran, dass der Gletscher von Jahr zu Jahr kleiner wird und wir zuvor nur Bilder sahen, die bereits mehrere Jahre alt waren.


Franz Josef Glacier I Gletscher Neuseeland I Helikopterflug Südinsel Neuseeland I Vanlife New Zealand

Fox Glacier

Nicht weit entfernt befindet sich der Fox Glacier, welcher in unseren Augen jedoch noch etwas unspektakulärer war. Vermutlich muss man in diesem Fall wirklich eine Tour direkt zum Gletscher buchen, um diesen hautnah erleben zu können.


Wesentlich beeindruckender fanden wir ganz in der Nähe des Glacier den Lake Matheson. An klaren und ruhigen Tagen wird der Gipfel des Mount Cook und des Mount Tasman im Wasser reflektiert, was einfach nur unfassbar magisch aussieht. Zur Aussichtsplattform gelangt man über einen 40-minütigen Spaziergang (hin und zurück). Startpunkt ist die Clearwater River Hängebrücke in der Nähe vom Parkplatz.



Haast Pass

Von den Gletschern aus machten wir uns über den Haast Pass auf den Weg Richtung Wanaka. Der wohl bekannteste Halt am Pass sind die Blue Pools. Vom Parkplatz aus kommt man nach etwa 20 Minuten zu einer Hängebrücke unter welcher der Fluss in den strahlendsten Blautönen durchfließt. Besonders Mutige können von der Brücke in den Fluss springen. Patrick war kurz davor, die tausenden Sandflies hielten ihn aber letztendlich vom Sprung ab.


haast pass I Blue Pools I Sandflies Neuseeland I Highlights Südinsel

Wanaka

Der idyllische Ort Wanaka hat es vor allem Patrick ganz besonders angetan. Der gleichnamige, kristallklare Lake Wanaka ist einer der größten Seen des Landes und entlang des Ufers gibt es sogar einen kleinen Kiesstrand mit Liegemöglichkeiten. Am Lake Wanaka befindet sich außerdem der wohl berühmteste Baum überhaupt, er wächst nämlich im Wasser und mit der traumhaft schönen Bergkulisse im Hintergrund ist er ein sehr beliebtes Fotomotiv.



Wanderung auf den Roys Peak

Etwas außerhalb von Wanaka befindet sich eine der spektakulärsten (aber auch anstrengendsten) Wanderungen Neuseelands, nämlich der Aufstieg auf den Roys Peak. Insgesamt gilt es 1.200 Höhenmeter zurückzulegen und das fast ausschließlich bergauf und über einen serpentinenartigen Schotterweg. Dafür wird man schon währenddessen mit atemberaubenden Aussichten auf den Lake Wanaka und die umliegenden Gebirgsketten belohnt. Nach ungefähr zwei Stunden kommt man am berühmten Lookout an, für DAS Foto muss man sich jedoch meist erstmal in eine Schlange einreihen. Wer bis zum eigentlichen Gipfel des Mt. Roy möchte, muss nochmal weitere 30 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen. Der Weg nach unten führt über den selben Pfad zurück und ist aufgrund der extremen Steigung auch absolut nicht zu unterschätzen.


Roys Peak I Schönste Wanderungen Lake Wanaka I Highlights Wanaka I endless_footsteps

Campingplätze rund um Wanaka

Albert Town Campground, Campground Luggage Albion Cricket Club, Campground Ahuriri Bridge



Aoraki / Mount Cook Nationalpark

Diese Region ist wirklich das reinste Paradies. Es warten atemberaubende Gletscherseen und einzigartige Bergwelten darauf erkundet zu werden. Besonders beliebt ist die Wanderung durch das malerischen Hooker Valley. Unterwegs muss man insgesamt drei Hängebrücken überqueren und hat dabei traumhafte Aussichten auf Gletscher und die schneebedeckten Berggipfel. Der Track führt immer am Hooker River entlang und am Ende wartet vor allem an klaren Tagen ein ganz besonderes Highlight, nämlich die gigantische Aussicht vom Gletschersee auf den Mount Cook.



Vom Mt. Cook Village führt außerdem eine Straße zu dem Gletschersee Tasman Lake. Über den Tasman Valley Lake Walk kommt man ganz nah ans Wasser, von wo man einen grandiosen Ausblick auf die Ausläufer des Tasman Glaciers hat.


Campingplatz im Nationalpark

White Horse Hill Campground


Unsere Route - Teil 2




Lake Tekapo

Der 25 km lange Lake Tekapo ist ein aufgestauter Gletschersee und wir haben selten so blaues Wasser gesehen. Der bekannteste Spot am südlichen Ende des Sees ist die Steinkirche Church of the Good Shepherd. Übrigens kann man vor allem in dieser Region aufgrund der dünnen Besiedlung und dem geringen Lichteinfluss nachts perfekt Sterne gucken.


Lake Tekapo I Gletschersee Südinsel Neuseeland I Neuseeland im Camper

Campingplatz in der Nähe am Lake Mc Gregor



Lake Pukaki

Ein weiteres Highlight ist der Lake Pukaki, einer der schönsten Gletscherseen die wir je gesehen haben (irgendwie sagen wir das ständig von Neuseeland). Vom südlichen Ende hat man bei schönem Wetter traumhafte Aussichten über den See und auf die Neuseeländischen Alpen. Es gibt am Straßenrand genügend Parkplätze, von wo man teilweise ganz alleine diesen Ausblick genießen kann. Die wohl schönste Aussicht hat man aber vom legendären Peters Lookout.


Peters Lookout I Lake Pukaki I View Lake Pukaki I Vanlife New Zealand

Campingplatz: Lake Poaka Amenity Area


Lindis Pass

Der beeindruckende Lindis Pass führt über den State Highway 8. Wer auf dem Weg vom Gebiet Mt. Cook in Richtung Queenstown unterwegs ist, wird vermutlich über diesen Pass fahren. Der Pass führt über einen Bergsattel bis rauf auf 971 Meter und entsprechend wird man wieder mit jeder Menge grandioser Aussichten belohnt.


Lindis Pass I State Highway 8 I Highlights Südinsel I Roadtrip Neuseeland

Campground Bendigo in der Nähe der Passstraße


Queenstown

Pünktlich zu Silvester kamen wir in der traumhaft gelegenen Stadt Queenstown an. Wir staunten nicht schlecht als wir zum ersten Mal die Kulisse mit dem kristallklaren See und den Bergen im Hintergrund sahen. Die Stadt selbst hat aber auch einiges zu bieten und ist im Gegensatz zu den meisten anderen des Landes richtig lebendig (allerdings auch touristisch). Es gibt jede Menge Cafés, Restaurants und Bars. Das war eigentlich auch der Hauptgrund, weshalb wir hier Silvester verbracht haben. Außerdem zieht Queenstown Adrenalinjunkies aus der ganzen Welt an, nirgends sonst hat man nämlich so eine riesige Auswahl an Extremsportarten.


Queenstown I Schönste Städte Neuseeland I Highlights Queenstown I endless_footsteps

Queenstown Hill

Die rund 1,5 Stunden lange Wanderung auf den Queenstown Hill war für uns eines der Highlights der Stadt. Ganz oben hat man nämlich einen spektakulären Panoramablick auf den See und die umliegenden Berge. Bis zum Gipfel gilt es übrigens 500 Höhenmeter zu überwinden, was sich aber schlimmer anhört als es ist. Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz in der Belfast Terrace. Es gibt auch die Möglichkeit direkt in der Stadt loszulaufen, was aber rund 30 Minuten länger dauert.


Queenstown Hill I Queenstown New Zealand I Lookout Queenstown I Beste Aussicht Queenstown

Fergburger

Vermutlich kommt kein Besucher der Stadt am berühmten Burgerladen namens Fergburger vorbei. Um einen der begehrten Burger zu ergattern muss man zu fast jeder Tageszeit Schlange stehen, 30 Minuten sind hier übrigens keine Seltenheit. Sitzplätze gibt es kaum, wobei die meisten den Burger sowieso mitnehmen und direkt am See essen. Es gibt sogar ein paar vegetarische Burger und wir müssen gestehen: Uns hat es so gut geschmeckt, dass wir in den paar Tagen ganze dreimal in der Schlange standen.


Campingplätze in Queenstown: Twelve Mile Delta Campground, Cascade Greek Campsite


Glenorchy

Nach einer wilden Silvesternacht verbrachten wir das Neujahr und die darauf folgenden Tage im schönen und beschaulichen Glenorchy. Die Küstenstraße von Queenstown nach Glenorchy soll zu den schönsten der Welt zählen und die Strecke ist wirklich ein Traum. Wir campten etwas außerhalb auf dem "Sylvan Campsite", ein absolut traumhaft schönes Plätzchen inmitten der Natur.



Milford Sound

Der Milford Sound im Fiordland an der Westküste hat uns ganz schön verzaubert und schon die Anreise war ein unvergessliches Erlebnis. Von Queenstown aus geht es immer entlang des Ufer vom Te Anau See bis zum Homer Tunnel. Ab hier schlängelt sich die Straße bis zum Ort Milford Sound. Auch wenn die Strecke nicht sehr lang ist, sollte man genügend Zeit einplanen. Zum einen für Fotostopps und weil die Straße sehr kurvenreich ist.


Milford Sound Neuseeland I Te Anau I Bootstour Milfordsounds I Highlights Neuseeland

Bootstour durch den Milford Sound

Am besten kann man den Milford Sound mit einem Boot erkunden. Uns wurde im Voraus mehrmals die Seite bookme.co.nz empfohlen, wo es für alle möglichen Aktivitäten in Neuseeland tolle Angebote gibt. Über den Anbieter Jucy ergatterten wir ein richtiges Schnäppchen und sparten fast 50 %. Direkt am Milford Sound gibt es nur einen ziemlich überteuerten Campingplatz, weshalb wir etwas außerhalb übernachteten und entsprechend am Morgen schon gegen 7 Uhr aufbrachen. Pünktlich um 9 Uhr ging es los. Über einen Lautsprecher bekamen wir vom Kapitän alles rund um den Milford Sound erklärt und es gab außerdem ein kleines Frühstück und kostenlosen Tee und Kaffee. Das Highlight ist der Blick auf den berühmten Mitre Peak, der markanteste Berg des Milford Sound und die vielen Wasserfälle, an die wir mit dem Boot richtig nah rangefahren sind. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter und bekamen sogar etwas Sonne ab, man sagt, dass es im Milford Sound normalerweise an zwei von drei Tagen regnet.