• Daniela

Neuseeland: Highlights der Nordinsel

Ihr habt unseren Beitrag zur Planung einer Reise nach Neuseeland gelesen? Dann nehmen wir euch jetzt mit auf einen unvergesslichen Tripp in ein Land voller Abenteuer. Wir starten auf der Nordinsel und verraten euch, was ihr dort auf keinen Fall verpassen solltet.


Nach knapp 30 Stunden Reisezeit kamen wir endlich in unserem AirBnb in Avondale an, einem kleinen Vorort von Auckland. Unser Flug ging von Frankfurt nach Doha (6 Stunden) und von dort nach Auckland (16 Stunden). In Avondale verbrachten wir die ersten Tage, um uns ganz in Ruhe um den Camperkauf zu kümmern. Das gestaltete sich allerdings alles andere als einfach und nach vier Tagen standen wir noch immer ohne Van da. Dafür mit Flugtickets nach Napier, um uns dort einen potentiellen Camper anzuschauen. Am Check-In Schalter bekamen wir jedoch einen Anruf, dass die Verkäuferin es sich anders überlegt hat und den Van nun doch nicht verkaufen möchte. Nachdem unser Gepäck schon eingecheckt war, blieb uns also nichts anderes übrig als trotzdem zu fliegen. Immerhin war sie so nett und bezahlte uns ein Hostel und so ging die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug weiter. Wir wurden zwar langsam wirklich nervös, ließen es uns aber nicht nehmen zumindest ein paar Stunden am Strand zu verbringen.


Nach weiteren zwei Nächten ging es für uns nach Taupo und zwar per Anhalter. Dort schauten wir uns wieder einen potentiellen Van an, der jedoch auch ein absoluter Reinfall war. Der Verkäufer lies uns zumindest eine Nacht im Van schlafen, somit sparten wir uns die Kosten für ein weiteres Hostel.



Alle guten Dinge sind drei und so trampten wir am nächsten Tag zurück nach Napier und fanden bei einem Bootsbauer endlich unseren geliebten Bongo, einen Toyota Hiace aus dem Jahr 1987. 7 Tage, ein Flug, mehrmaliges Trampen, eine Probefahrt, ein Gang zur Post, 6000 Dollar weniger im Geldbeutel - endlich konnte unser Abenteuer Neuseeland beginnen.



Unsere Route der Nordinsel



Napier

Unser eigentlicher Roadtrip startete also in Napier. Dort deckten wir uns erstmal in einem Warehouse (Baumarkt) mit allem ein was wir für drei Monate im Camper brauchen und verbrachten außerdem noch einige Stunden in der Bücherei um ein bisschen Route zu planen. In jeder Library in Neuseeland gibt es nämlich Free Wifi und somit sind Büchereien immer ein Hotspot für Reisende.


Taupo

Auch wenn wir bereits während unserer Campersuche am Lake Taupo waren, lag der größte See Neuseelands trotzdem auf unserer Route und so machten wir dort nochmals einen Stopp. Die eigentlichen Highlights der Region liegen jedoch etwas außerhalb des Ortszentrums Taupo.


Huka Falls

Allen voran die spektakulären Huka Falls, eine der meistbesuchtesten Attraktionen Neuseelands. Vom offiziellen Parkplatz ist es nur noch ein kurzer Spaziergang zu den Wasserfällen. Zum ersten Mal seit Tagen haben wir hier so richtig realisiert, dass wir die nächsten Monate in diesem wundervollen Land verbringen werden. Wir hätten ewig dabei zuschauen können wie sich das klare Wasser hier in die Tiefe stürzt.


Luka Falls | Taupo | Wanderung Nordinsel Neuseeland | Top 10 Sehenswürdigkeiten Neuseeland

Aratiata Rapids

Auf Höhe des Aratiatia Dams wird der längste Fluss des Landes, der Waikato River, gestaut. Mehrmals am Tag werden hier die Schleusen des Staudamms geöffnet und riesige Wassermengen stürzen sich durch die Aratiatia Rapids. Vom Parkplatz aus ist es nur ein Katzensprung zu den Aussichtsplattformen. Ehrlich gesagt hatten wir uns das ein wenig spektakulärer vorgestellt aber wer in der Nähe ist, kann durchaus einen kurzen Abstecher machen.


Rotorua

Wenn wir an Rotorua zurückdenken, kommt uns zuerst der Schwefel-Geruch in den Sinn, der mal mehr, mal weniger in der gesamten Region zu riechen ist. Der Grund hierfür sind unter anderem heiße Quellen und Schlammlöcher. Der Ort selbst ist kein Highlight, die Thermalquellen sind jedoch ein außergewöhnliches Spektakel.


Wai-O-Tapu

Das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland gehört zu den außergewöhnlichsten Attraktionen Neuseelands. Wir waren am Anfang etwas skeptisch, der Eintritt ist mit knapp 35 Dollar nicht gerade günstig und in der Schlange standen unfassbar viele Touristen, die den gleichen Plan wie wir hatten aber es hat sich mehr als gelohnt. Das Gebiet wurde sogar zu einem der 20 surrealsten Plätze der Welt gewählt, das soll was heißen.


Das absolute Highlight des 18 km2 großen Areals sind die Artist’s Palette und der 74 Grad heiße Champagne Pool, welcher übrigens eines der beliebtesten Fotomotive der Nordinsel ist. Wir kamen uns vor wie auf einem anderen Planeten, das Farbenspiel ist einfach nur atemberaubend.


Ein weiteres Highlight ist das Devil´s Bath, welches seinen Namen durch die giftgrüne Farbe erhielt. Manche trugen sogar eine Sonnenbrille, da man von dem leuchtenden Wasser ziemlich geblendet wird. Die grüne Farbe entsteht unter anderem durch den hohen Schwefelgehalt, deshalb riecht es rund um den Devil´s Bath ziemlich heftig nach faulen Eiern. Am Ende des Parks liegt außerdem noch der idyllisch gelegene Lake Ngakoro.


Außerhalb des Wai-O-Tapu Areals kann man noch den größten Schlammtümpel bestaunen. Im sogenannten Mud Pool entstehen die wohl größten Schlammblasen die wir je gesehen haben.



Ganz in der Nähe befindet sich übrigens der Campground "Wakite Valley" mit den angrenzenden Thermal Pools, die man mitbenutzen kann. Für alle Camper sind die Pools jeweils am Morgen und am Abend eine Stunde länger geöffnet als für die Allgemeinheit. So hatten wir am Abend fast das ganze Areal für uns, was ein absolutes Highlight war.


Campground Nordinsel | Thermalquellen | Thermalcamping | Camping in Neuseeland

Redwoods Tree Walk

Außerdem findet man in Rotorua den sogenannten Redwood Tree Walk. Die gigantisch großen Redwoods stammen ursprünglich aus Kalifornien und man kann diese über kostenlose Wanderwege vom Boden aus bestaunen. Der eigentliche Treewalk ist kostenpflichtig und führt über 28 Brücken in einer Höhe von bis zu 20 Metern von Baum zu Baum. Zwischen den Brücken gibt es immer wieder Plattformen, auf denen man sich informieren oder einfach nur den Wald genießen kann.



Campingplatz in der Nähe

Campground "Boyes Beach" am Lake Okereka


Mt. Maunganui

Der Mount Maunganui liegt in Tauranga an der Ostküste. Auf den 232 Meter hohen Gipfel des erloschenen Vulkan führen verschiedene Wanderwege. Wir entschieden uns für die ca. einstündige Route und staunten nicht schlecht über die atemberaubende Aussicht. Außerdem ist die Region perfekt zum Surfen geeignet.



Campingplatz in der Nähe

Pacific Park Christian Holiday Camp


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Coromandel

Die Halbinsel Coromandel befindet sich direkt gegenüber von Auckland auf der anderen Seite des Hauraki Golfs. Die 85 km lange Halbinsel lebt vor allem vom Tourismus, ist aber trotzdem noch relativ unerschlossen bzw. dünn besiedelt. Ringsum befinden sich bis zu 900 Meter hohe Bergketten, wunderschöne Strände und subtropische Regenwälder, das reinste Paradies. Wir sind bis ganz nach oben zum Port Jackson gefahren wobei die Anfahrt für unseren Van ein kleines Abenteuer war, welches sich aber mehr als gelohnt hat.


Auf dem Weg nach oben legten wir einen Stop beim "Riverglen Holiday Park" ein, um unserem Bongo eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.


Cathedral Cove

Vom Nordende des beliebten Hahei-Strandes aus führt ein Küstenweg in knapp 45 Minuten zur Cathedral Cove, einer riesigen Höhle in Form einer Kathedrale. Der Blick durch die Höhle ist wie im Bilderbuch und wenn man früh am Morgen oder spät Abends kommt, stehen die Chancen nicht schlecht dieses wunderschöne Fleckchen Erde ganz für sich zu haben.



Port Jackson

Unser eigentliches Coromandel Highlight war definitiv der nördlichste Zipfel Port Jackson. Die 2,5 Stunden Schotterpiste waren wirklich nervenaufreibend aber wir wurden mit einem der schönsten Spots ever belohnt. Gecampt haben wir am "Port Jackson Campground", ein Platz mit einer kleinen Kochecke, Plumpsklos und sonst nur Natur. Am Morgen bekamen wir sogar Besuch von Delfinen, ihr merkt schon: dieser Spot ist schwer zu toppen.



Northland inkl. Auckland

In der nördlichsten Region Neuseelands, dem Northland, ist es im Vergleich zum Rest des Landes meist ein ganzes Stück milder, weshalb auch viele Einheimische ihre Ferien hier verbringen. Es warten dort einige einsame Buchten darauf erkundet zu werden und am nördlichsten Zipfel, dem Cape Reinga, befindet sich außerdem der wohl schönste Leuchtturm des Landes.


Whale Bay

Auf halber Strecke in Richtung Norden machten wir unseren ersten Stop bei der wunderschönen Whale Bay. Bei strömendem Regen kraxelten wir zu dieser einsamen Bucht und hatten diese, wie nicht anders zu erwarten, komplett für uns alleine. Auch wenn wir nach kürzester Zeit komplett durchgeweicht waren, ist uns diese Bucht irgendwie besonders im Gedächtnis geblieben.



90 Mile Beach

Kurz vor dem nördlichsten Punkt befindet sich an der Westküste der 90 Mile Beach. Entgegen seines Namens ist er allerdings nur 55 Meilen lang. Besonders beliebt ist der Strand bei Autofahrern mit Allradantrieb, weil man diesen dann befahren kann. Bei den meisten Mietautos- und campern ist das allerdings von vornherein verboten und auch wir haben uns mit unserem alten Hiace nicht getraut. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass Autos stecken bleiben oder im schlimmsten Fall sogar durch die Flut weggespült werden. Wir sind ein Stück abgelaufen und es lohnt sich auf dem Weg nach oben einen kurzen Halt zu machen.


Cape Reinga

Wir haben trotz unseres verhältnismäßig langen Aufenthalts hin und her überlegt, ob wir wirklich bis ganz nach oben fahren sollen, nur um einen einsamen Leuchtturm anzuschauen. Im Nachhinein können wir sagen, dass sich die lange Fahrt mehr als gelohnt hat. Schon die Anfahrt bis zum Cape Reinga ist ein Highlight für sich, die unendliche Weite werden wir wohl nie vergessen. Vom offiziellen Parkplatz aus führt ein Weg direkt zu dem Leuchtturm, wo Tasmansee und Pazifik aufeinander treffen. Solltet ihr mit dem Van unterwegs sein, dann kommt unbedingt zum Sonnenuntergang und schlaft anschließend auf dem ca. 10 Minuten entfernten Campingplatz. Wir sind noch immer hin und weg von diesem atemberaubend Fleckchen.



Giant Sand Dunes

Nach zwei Nächten trennten wir uns schweren Herzens vom nördlichsten Ort des Landes und machten auf dem Rückweg noch einen Stop bei den Giant Sand Dunes bei Te Paki. Man fühlt sich wie inmitten der Wüste und die Dünen tauchen auch ganz plötzlich wie aus dem Nichts auf. Wenn man jedoch über die Dünen klettert, entdeckt man dahinter direkt das Meer. Wir liehen uns Sandboards aus, düsten mehrmals die steilen Pisten runter und haben uns dabei wie kleine Kinder gefühlt.


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Rarawa Beach

Einen weiteren Stopp machten wir am einsamen Rarawa Beach. Wir waren tatsächlich mit zwei anderen die Einzigen weit und breit und das obwohl der weiße Sandstrand einfach nur unbeschreiblich schön war.



Bay of Islands

Der Küstenabschnitt mit den vielen vorgelagerten Inseln liegt etwa 3 Autostunden nördlich von Auckland. Auf unserer Weiterreise machten wir in Paihia, dem bekanntesten Ort der Region, einen kurzen Zwischenstop. Das Ausflugsangebot vor Ort ist wirklich riesig und wir waren hin- und hergerissen einen Bootsausflug zu machen. Allerdings kamen uns die Preise alle utopisch hoch vor und wir beschlossen nur etwas am Hafen entlang zu spazieren. Für alle die etwas mehr Budget zu Verfügung haben, gibt es Optionen vom Helikopterflug bis zur Katamaran Tour und preislich sind nach oben keine Grenzen gesetzt.


Waipu Caves

Durch Zufall bekam wir mit, dass es etwas nördlich von Auckland eine Höhle gibt, wo man ganz kostenlos Glühwürmchen beobachten kann und noch dazu darf man auf dem Parkplatz offiziell übernachten. Ein bisschen mulmig zumute war uns schon als wir komplett alleine in die stockfinstere Höhle marschierten und noch dazu war es ziemlich glitschig, weshalb man nicht ohne festes Schuhwerk reingehen sollte. Eine Taschenlampe ist natürlich auch Pflicht. Als unsere Augen sich an das wenige Licht gewöhnt hatten, sahen wir das erste mal die wunderschönen Stalaktiten und Stalagmiten und kurze Zeit später standen wir unter einer Kuppel gemeinsam mit tausenden Glühwürmchen - so etwas haben wir einfach noch nie zuvor gesehen. Solltet ihr auch ein bisschen Lust auf Abenteuer haben und wollt die überteuerten Höhlentouren vermeiden, dann empfehlen wir euch unbedingt auf eigene Faust loszuziehen.


Auckland

In Auckland legten wir nur einen ganz kurzen Stopp in der Werkstatt ein, ansonsten haben wir von der Stadt nicht wirklich viel gesehen und wollten auch schnellstmöglich wieder raus in die Natur.


Campingplätze Northland

Campground Kaiaua Boat Club, Ahipara Holiday Park, Tapotupotu Campsite, Campground The Cowshed (Kuhfarm), Campground Whatipu, Te Kawhata Domain Campground


3 Sister & Elephant Rock

67 km nördlich von New Plymouth, direkt am Highway 3, liegt der Elephant Rock und die Three Sisters. Bei einem Erdbeben 2016 verlor der Elefanten leider seinen Rüssel aber man kann ihn trotzdem noch richtig gut erkennen. Auch die Three Sisters sind heute übrigens nur noch zu zweit. Um direkt bis zur Steinformation zu laufen, muss man bei Ebbe kommen wobei es auch von weitem richtig schön anzuschauen ist.


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Mt. Taranaki

Majestätisch thront der 2518 Meter hohe Vulkan Mount Taranaki über der Landschaft und ist schon von weitem zu erkennen (vorausgesetzt man hat gute Wetterverhältnisse). Der Vulkan ist vom Nationalpark Mount Egmont umgeben und da er nicht auf der üblichen Touristenroute liegt, verirren sich dorthin verhältnismäßig wenige Touris. Der Mt. Taranaki hat große Ähnlichkeiten mit dem Mt. Fuji, dem größten Berg Japans und wurde deshalb während der Dreharbeiten zu „The Last Samurai“ sogar als Hintergrundkulisse verwendet.


Der Gipfel zählt zu den meist bestiegenen Berggipfeln des Landes, was jedoch auch nicht ganz ungefährlich ist. Man sollte die Wanderung wenn nur mit einem Führer machen. Es gibt jede Menge alternative Wanderwege, die einen trotzdem etwas näher an den Gipfel bringen. Insgesamt gibt es 13 Eingänge und mehr als 300 km Wanderwege rund um den Vulkan. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter und entschieden uns für den etwas kürzeren Veronica Loop Track, welcher am North Egmont Center startet und trotzdem wunderschön ist und tolle Ausblicke mit sich bringt. Ein Stück vom Parkplatz entfernt liegen außerdem die 18 Meter hohen Dawson Falls, ein kurzer Abstecher lohnt sich hier in jedem Fall.



Campingplatz Nähe Mt. Taranaki

Waitara Marine Park


Forgotten World Highway

Der 155 km lange „Forgotten World Highway“ verbindet die Orte Taumarunui und Stratford und ist – wie der Name schon sagt - ein wunderschön abgelegener Highway, der durch kaum besiedelte, sattgrüne Hügellandschaften mit Kühen und Schafen führt. Ein Teil der Strecke ist nicht asphaltiert und entsprechend kommt man nur langsam voran und auf der gesamten Strecke befindet sich außerdem keine Tankstelle, zuvor also unbedingt nochmal volltanken.


Campingplatz auf dem Highway

Back Country Accommodation


Tongariro Nationalpark

Im Mittelpunkt des Tongariro Nationalparks liegen die drei Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Der 80.000 Hektar große Nationalpark bietet dampfende Krater, smaragdgrüne Seen und erstarrte Lavaströme, die Landschaft ist einfach nur atemberaubend schön.


Tongariro Nationalpark | Vulkane Nordinsel Neuseeland | Alpine Crossing | Great Walks Neuseeland

Tongariro Alpine Crossing - Die schönste Wanderung Neuseelands

Die Alpenüberquerung des Tongariro ist wohl die beeindruckendste Eintageswanderung Neuseelands und außerdem UNESCO Weltnaturerbe. Jährlich tummeln sich auf der Strecke circa 25.000 Wanderer. Normalerweise startet man in Mangatepopo und beendet die Wanderung am Ketetahi Carpark. Es empfiehlt sich am Morgen sein Auto beim Ketetahi Car Park abzustellen und mit einem Shuttle-Bus nach Mangatepopo zu fahren. Die Kosten hierfür liegen in der Regel bei ca. 30 Dollar.


Mit zwei bis drei kurzen Pausen braucht man für die 19,4 km lange Strecke zwischen 6 und 7 Stunden. Die ersten 60 - 90 Minuten führen über Holzstege, vorbei an erkalteten Lavafeldern und in Richtung Fuß des Tongariro Sattels. Auf diesem Abschnitt tummeln sich noch alle Wanderer aber spätestens nach dem ersten Aufstieg lässt das auch nach.


Der Aufstieg mit 200 Höhenmetern bis zum „South Crater“ hat es ordentlich in sich. Oben angekommen kurz verschnaufen und dann bleibt es für einige Zeit flach während man durch die Kraterformationen wandert. Dann geht es wieder bergauf bis zum „Red Crater“, dem höchsten Punkt. Oben wird man mit einem fantastischen Ausblick auf die grün-schimmernden Emerald Lakes belohnt. Der Weg nach unten erfordert Geduld, dieser besteht nämlich aus Asche und Sand und hat es ganz schön in sich. Spätestens an den Emerald Lakes wird es Zeit für eine etwas längere Pause bevor es weiter zum Blue Lake geht. Die letzten drei Stunden waren für uns die längsten, was vor allem daran lag, dass es richtig heftig zu regnen begann und wir einfach nur noch ankommen wollten. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis diese Alpenüberquerung.



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